Orte, die mich inspirieren: Wallonien

Im September 2023 hatte ich die Gelegenheit, eine Woche in der Wallonie zu verbringen.

Dieser frankophone Teil Belgiens liegt nur 2,5 Autostunden von Trier entfernt, wirkt aber trotzdem erstaunlich „anders“.

Meine Eindrücke von Wallonien sind absolut subjektiv, den flämischen Teil Belgiens kenne ich (noch) nicht.

Viel Vergnügen beim Betrachten der Fotos!

Als Erstes ist mir eine gewisse „Schlampigkeit“ oder ein „Heruntergekommen sein“ in den Dörfern und Städtchen aufgefallen. Es gibt zum Beispiel in Namur sehr hübsche alte Stadthäuser, aber sie wirken lieblos vernachlässigt.

Andererseits ist die „kleinste Stadt Belgiens“, Durbuy, ein beliebtes Ausflugsziel und dementsprechend gepflegt, das ist aber die Ausnahme.

Die Gegend selbst, die Ardennen, ist mittelgebirgig mit sehr viel Wald und Weidewirtschaft. Sie wirkt auch relativ dünn besiedelt. Man sagte mir, im November, wenn in den Wäldern die Wildschweine gejagt werden, sei richtig was los…

Womit ich zur Gastronomie komme: Es gibt gefühlt 1000 Sorten Bier und das Essen ist überall sehr lecker. Ein großer Pluspunkt!

Was mir als Zweites aufgefallen ist: Die Wallonen haben Humor und lieben allerlei Skurriles. So gibt es in Namur und in Durbuy eine Fülle verwinkelter, vollgestopfter Boutiquen, in denen man stundenlang nach verrückten und/oder kultigen Dingen stöbern kann.

Man könnte nun also den relativ unvorteilhaften ersten Eindruck dahingehend ändern und sagen, Wallonien ist noch sehr ursprünglich und nicht so sehr auf Touristen „getrimmt“ und kultiviert eine gewisse Lässigkeit.